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Individualsoftware

Individualsoftware für den Mittelstand, wenn Excel an die Grenze kommt

Wir ersetzen gewachsene Tabellenlandschaften durch eine browserbasierte Anwendung mit zentraler Datenbank, mit der mehrere Personen gleichzeitig arbeiten können. Mit Benutzerrechten, Änderungsprotokoll, automatischer Datensicherung und Auswertungen, die niemand mehr von Hand zusammenkopieren muss.

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Ausgangslage

Woran Sie merken, dass Excel für diesen Prozess nicht mehr reicht

Nur eine Person versteht die gewachsene Datei

Über Jahre sind Tabellenblätter, Verknüpfungen und Formeln entstanden. Wer sie gebaut hat, weiß, wie sie funktionieren. Fällt diese Person aus, steht die Planung still.

Mehrere Personen können nicht gleichzeitig in derselben Datei arbeiten

Gleichzeitiges Arbeiten führt zu Kopien mit Namenszusätzen, und am Ende weiß niemand sicher, welche Version die richtige ist.

Excel zeigt nicht, wer eine Zahl wann geändert hat

Eine Zahl hat sich geändert, aber nicht nachvollziehbar wann und durch wen. Bei Reklamationen oder Nachkalkulationen fehlt die Grundlage.

Die monatliche Auswertung kostet jedes Mal einen halben Tag

Für jede Frage der Geschäftsführung werden Zahlen von Hand zusammengetragen, kopiert und neu formatiert. Jeden Monat wieder.

Ergebnis

Was in einer Individualsoftware für den Mittelstand enthalten ist

Kein Baukasten, den Sie sich selbst zusammenklicken, sondern eine fertige Anwendung für Ihre Arbeitsweise. Typischer Lieferumfang:

Mehrbenutzerbetrieb

Anwendung mit Datenbank, Anmeldung, Rollen und Zugriffsbereichen je Benutzer. Im eigenen Firmennetz betrieben, wenn die Daten das Haus nicht verlassen sollen.

Übernahme der Altdaten

Import Ihrer bestehenden Dateien mit Validierung gegen die Originale, damit die zentralen Kennzahlen nachweislich stimmen.

Planung und Kapazitäten

Wochen- und Jahresansichten, Board- und Zeitstrahldarstellung mit direkter Bearbeitung, Auslastung mit Ampellogik und Engpassanzeige.

Auswertungen

Frei filterbar nach Zeitraum, Kunde, Artikel oder Produktgruppe, mit Diagrammen und Export nach Excel für alle, die dort weiterarbeiten wollen.

Sicherheit im Alltag

Änderungsprotokoll je Benutzer, Rückgängig-Funktion, Eingabeprüfung und automatische tägliche Datensicherung mit Wiederherstellung.

Übergabe

Installationspaket, deutschsprachige Anleitung, Einrichtung der Benutzerkonten und eine Einweisung Ihres Teams. Quellcode und Rechte gehen an Sie über.

Einsatzgebiete

Für welche Prozesse sich eine eigene Anwendung lohnt

Überall dort, wo ein Kernprozess in Tabellen läuft und wo Standardsoftware entweder zu groß, zu teuer oder schlicht zu unpassend ist.

  • Produktions- und Wochenplanung
  • Kapazitäts- und Personaleinsatzplanung
  • Auftrags- und Projektverfolgung
  • Stammdaten für Produkte und Modellreihen
  • Kalkulation und Nachkalkulation
  • Prüf- und Qualitätsdokumentation
  • Wartungs- und Serviceplanung
  • Auswertungen und Managementberichte

Wenn Ihr Thema nicht dabei ist, heißt das nichts. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern ob der Prozess klar genug beschreibbar ist. Das finden wir im ersten Gespräch heraus.

Kosten

Wovon der Preis abhängt

Den größten Einfluss hat nicht die Zahl der Bildschirmmasken, sondern drei andere Dinge.

Wie einheitlich Ihre Altdaten sind

Eine Datei mit dreihundert Tabellenblättern gleicher Struktur ist schneller übernommen als dreißig Blätter, die sich in Details unterscheiden.

Wie viele Sonderfälle der Prozess hat

Jede Ausnahme, die im Alltag jemand im Kopf hat, wird in Software zu einer Regel, die beschrieben, gebaut und getestet werden muss.

Ob Schnittstellen dazukommen

Eine Anwendung, die für sich steht, ist deutlich günstiger als eine, die Daten aus einem ERP zieht und zurückschreibt.

Vorgehen

Wie ein Projekt abläuft, von der Excel-Analyse bis zur Einweisung

Jedes Projekt folgt demselben nachvollziehbaren Ablauf, von der Analyse Ihrer bestehenden Dateien bis zur Einweisung Ihres Teams. Jedes Arbeitspaket ist im Angebot einzeln mit geschätztem Aufwand ausgewiesen.

Ablauf im Detail ansehenAufgabe in SAP statt eigener Lösung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Individualsoftware statt Excel

Ab wann lohnt sich eine eigene Software statt Excel?

Sobald mehrere Personen gleichzeitig an denselben Daten arbeiten sollen, Änderungen nachvollziehbar sein müssen oder die Datei so komplex ist, dass sich niemand mehr traut, Formeln anzufassen. Bei einer einzelnen Liste, die eine Person pflegt, bleibt Excel das bessere Werkzeug.

Muss die Lösung in die Cloud?

Nein. Wir betreiben die Anwendung auf Wunsch vollständig in Ihrem Firmennetz, ohne dass Daten das Haus verlassen. Das ist für viele Fertigungsbetriebe und für Unternehmen mit sensiblen Auftragsdaten der entscheidende Punkt.

Was passiert mit den historischen Daten aus den Excel-Dateien?

Die Daten werden übernommen und gegen die Originaldateien geprüft, damit die zentralen Kennzahlen nach der Migration rechnerisch identisch sind. Voraussetzung ist eine weitgehend einheitliche Struktur der Dateien. Uneinheitliche oder widersprüchliche Altdaten stimmen wir gesondert ab.

Wem gehört der Quellcode?

Ihnen, und zwar von Anfang an. Quellcode, Datenbank, Installationspaket und Dokumentation gehören Ihnen, sobald sie entstehen, samt ausschließlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechten einschließlich des Rechts zur Weiterentwicklung durch Dritte.

Wie lange dauert ein solches Projekt?

Für eine Anwendung im Umfang einer Planungslösung mit mehreren Modulen sind als Richtwert rund vier bis fünf Monate realistisch, von der Analyse bis zur Produktivsetzung. Kleinere Werkzeuge sind deutlich schneller fertig. Nicht jedes Projekt muss mit dem vollen Umfang starten: oft beginnen wir mit dem Modul, das den größten Engpass löst, und bauen danach schrittweise aus.

Was kostet das?

Sie erhalten vorab ein schriftliches Angebot, in dem jedes Arbeitspaket einzeln mit geschätztem Aufwand ausgewiesen ist, und beauftragen die Pakete einzeln. Abgerechnet wird nach tatsächlichem Aufwand auf Basis eines Stundennachweises. Zeichnet sich in einem Paket eine Überschreitung von mehr als zehn Prozent ab, halten wir an und stimmen mit Ihnen ab, wie es weitergeht. Ohne Ihre Freigabe entsteht kein Mehraufwand, und alle bis dahin erstellten Ergebnisse bleiben bei Ihnen. So haben Sie die Planungssicherheit eines Festpreises, ohne die Risikoaufschläge, die dort üblicherweise einkalkuliert sind.

Was passiert, wenn Ihr Entwickler ausfällt?

Ihr Projekt hängt nicht an unserem Gedächtnis. Quellcode, Datenmodell und Dokumentation liegen ab dem ersten Arbeitspaket in Ihrem Zugriff, jeder Zwischenstand ist lauffähig und dokumentiert. Entwickelt wird mit verbreiteten, gut dokumentierten Standardtechnologien, die konkreten Bausteine legen wir im Angebot offen. Jeder erfahrene Entwickler am Markt kann den Stand übernehmen und weiterführen.

Wer betreut die Software nach der Einführung?

Fehlerbehebung und Weiterentwicklung übernehmen wir nach der Einführung auf Zuruf nach Aufwand, eine Wartungsbindung gibt es nicht. Da Code, Rechte und Dokumentation bei Ihnen liegen, entscheiden Sie jederzeit frei, ob Ihre IT, ein anderer Dienstleister oder wir weiterarbeiten.

Wie steht es um Datenschutz und DSGVO?

Die Anwendung läuft auf Wunsch vollständig in Ihrem Firmennetz, ohne dass Daten das Haus verlassen. Benutzerrechte, Änderungsprotokoll und Löschfunktionen sind so angelegt, dass Sie Ihre Pflichten aus der DSGVO umsetzen können. Verarbeiten wir bei der Datenübernahme personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, schließen wir dazu eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

Warum nicht einfach eine fertige Standardsoftware kaufen?

Wenn es eine Standardsoftware gibt, die Ihren Prozess ohne Verrenkungen abbildet, ist sie oft die richtige Wahl, und genau das sagen wir Ihnen auch im Erstgespräch. Individualsoftware lohnt sich dort, wo Ihr Prozess vom Standard abweicht, wo Lizenzkosten je Benutzer auf Dauer nicht passen oder wo Sie sich nicht langfristig an einen Hersteller binden wollen.

Brauchen wir dafür einen eigenen Server und eine eigene IT?

Für den Betrieb im eigenen Haus brauchen Sie einen Server oder eine virtuelle Maschine im Firmennetz und jemanden, der sie sichert und aktuell hält. In den meisten Unternehmen ist beides vorhanden oder liegt beim IT-Dienstleister, der die Systeme ohnehin betreut. Fehlt es, betreiben wir die Anwendung auf Wunsch bei einem Hoster in Deutschland. Die Anforderungen an den Server stehen im Angebot, damit Ihre IT vor der Beauftragung prüfen kann, ob etwas beschafft werden muss.

Lässt sich die Anwendung an unser ERP anbinden?

In der Regel ja, sofern Ihr System eine Schnittstelle anbietet, also eine dokumentierte Programmierschnittstelle, einen geregelten Datenbankzugriff oder einen definierten Dateiaustausch. Was tatsächlich möglich ist, prüfen wir vor dem Angebot anhand der Dokumentation Ihres Systems und nicht anhand einer Zusage. Wenn nur ein Dateiaustausch in Frage kommt, sagen wir das vorher. Aus neun Jahren SAP-Entwicklung kennen wir beide Seiten solcher Schnittstellen, also auch die Seite des großen Systems.

Läuft die Anwendung auch auf dem Tablet in der Fertigung?

Ja. Die Anwendung läuft im Browser, also auf jedem Gerät im Firmennetz, ohne Installation je Arbeitsplatz. Für Bildschirme in der Fertigung und für Tablets bauen wir die Ansichten bewusst reduziert: große Schaltflächen, wenige Felder, nur die Informationen des jeweiligen Arbeitsplatzes. Ein Betrieb ohne Netzverbindung ist damit nicht abgedeckt. Wenn Sie das brauchen, sagen wir es vor der Beauftragung, denn es ändert den Aufwand deutlich.

Was passiert, wenn wir mitten im Projekt abbrechen wollen?

Sie können nach jedem Arbeitspaket beenden. Was bis dahin entstanden ist, gehört Ihnen: Quellcode, Datenmodell, Dokumentation und ein lauffähiger Stand. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Abstandszahlung, abgerechnet wird der bis dahin geleistete Aufwand. Deshalb schneiden wir die Pakete so, dass nach jedem Paket etwas Benutzbares steht und nicht eine Baustelle.

Könnte unsere eigene IT das nicht selbst bauen?

Wenn bei Ihnen jemand sitzt, der ein Datenmodell entwerfen, eine Mehrbenutzeranwendung bauen und sie danach über Jahre pflegen kann, und der die Zeit dafür freigeräumt bekommt, dann ist das oft der bessere Weg. Der häufigere Fall sieht anders aus: Es gibt jemanden, der es könnte, aber nur nebenbei, zwischen Tagesgeschäft und Störungen. Dann entsteht im Haus genau die zweite Lösung, die wieder nur eine Person versteht, und Sie haben das Ausgangsproblem verdoppelt. Die Frage ist also weniger, ob Ihre IT es kann, sondern ob sie es dauerhaft betreuen kann. Ein Mittelweg ist üblich: Wir bauen, Ihre IT betreibt und entwickelt später weiter. Dafür ist die Übergabe von Anfang an ausgelegt.

Werden solche Projekte gefördert?

Ob für Ihr Vorhaben ein Programm des Bundes oder Ihres Bundeslandes in Frage kommt, hängt von Unternehmensgröße, Bundesland und Zeitpunkt ab, und die Programme ändern sich häufig. Wir sind keine Fördermittelberatung und behaupten dazu nichts. Was wir liefern, ist genau das, was ein Antrag braucht: ein schriftliches Angebot mit Arbeitspaketen, geschätztem Aufwand und definiertem Ergebnis je Paket. Ihre Hausbank, Ihre Industrie- und Handelskammer oder eine Fördermittelberatung sagt Ihnen, ob und wo Sie damit einen Antrag stellen können.

Rechnet sich das überhaupt?

Die eine Hälfte der Rechnung kennen nur Sie, und Sie können sie heute aufstellen. Wenn zwei Personen jeden Monat einen halben Tag damit verbringen, Zahlen für die Geschäftsführung zusammenzutragen, sind das rund zwölf Personentage im Jahr, und zwar jedes Jahr erneut. Dazu kommt, was ein Planungsfehler kostet, der erst drei Wochen später auffällt. Die andere Hälfte liefern wir: den geschätzten Aufwand je Arbeitspaket, schriftlich, bevor Sie beauftragen.

Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage

Schreiben Sie kurz, welcher Prozess bei Ihnen in Tabellen läuft und wie viele Personen damit arbeiten. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob sich eine eigene Lösung lohnt.

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